Hagen Rether über die Bildungsmisere in Deutschland

18. September 2008


Georg Schramm über „Pisa Krüppel“ und die Finanzmarktkrise

18. September 2008


Georg Schramm über das „Amerikanische Imperium“ und „Ypsilanti-Gefühle“

18. September 2008


Der 11. September 2001 – Mythos und Wahrheit!?

11. September 2008

Dokumentation

11. September 2001 – was wirklich geschah
ZDF-Recherchen erhärten Vorwurf gegen Behörden

Der Plan war perfide, die Dimension des Terrors unfassbar. Verkehrsflugzeuge wurden zu fliegenden Bomben und erschütterten die letzte Supermacht in ihren Grundfesten. Die Täter des 11. September 2001 hatte man schnell ausgemacht, die Hintermänner gelten als bekannt: 19 junge Muslime im Auftrag des saudischen Terrorfürsten Osama Bin Laden und seiner Organisation Al Kaida. Doch von Anfang an gab es Zweifel.

Immer mehr Menschen vermuten andere Mächte hinter den Anschlägen vom 11. September. Für sie ist offensichtlich, dass das Pentagon nicht von einem Flugzeug, sondern von einer Rakete getroffen wurde: Wie sonst lasse sich das kleine Einschlagloch erklären? Und warum hat die mächtige US Air Force die langsamen Passagiermaschinen nicht ganz einfach abgefangen? Wie kann es sein, dass Stunden nach den Einschlägen im World Trade Center in New York ein drittes Gebäude einstürzt, das gar nicht von Flugzeugen getroffen wurde? Ist das alles ein Komplott amerikanischer Geheimdienste, um der Bush-Regierung Tür und Tor zu öffnen, den entscheidenden Krieg ums Öl zu führen?

Mehr als 50 solcher Verschwörungstheorien zu dem Terrorakt gibt es inzwischen. Sie kursieren in Büchern, Zeitungsartikeln, im Internet und in Filmen. Hollywood wird demnächst den ersten Verschwörungs-Blockbuster in die Kinos bringen.

Verblüffende Theorien

Die Dokumentation „Der 11. September 2001 – Mythos und Wahrheit“ begibt sich auf die Spur einiger verblüffender Theorien. Die Autoren des Films sprachen mit namhaften Skeptikern, mit Experten und mit Augenzeugen der Anschläge vom 11. September. Sie versuchen, Fakten von Fiktion zu trennen.
Mit teilweise neuen oder noch nie veröffentlichten Dokumenten und Filmaufnahmen geben sie Antworten auf einige der umstrittensten Fragen. Die Dokumentation erklärt unter anderem, warum bei Shanksville, der Absturzstelle der vierten entführten Maschine, kaum Trümmer auf den Fotos zu sehen sind – und was sich am Pentagon tatsächlich abspielte.

Akten unter Verschluss

Einige Augenzeugen und Beteiligte äußern sich zum ersten Mal vor einer Kamera und erheben schwere Vorwürfe: Sie meinen, die Anschläge hätten verhindert werden können. Mitglieder einer Untersuchungskommission berichten, warum in New York nicht nur die beiden Zwillingstürme des World Trade Center einstürzten.

Noch sind viele Akten unter Verschluss, und viele Verantwortliche von damals weichen unangenehmen Fragen aus. Wohl auch deshalb kursieren so viele Legenden um den 11. September 2001. Was ist Mythos, was ist Wahrheit?